Kaltwasser oder Heißwasser?

Heißwasser unterstützt grundsätzlich die Reinigungswirkung. Stellen Sie sich vor Sie müssen einen Berg dreckiges Geschirr spülen, mit eingetrockneten Speiseresten und Soßen. Mit Kaltwasser ist es mühsam, nervenaufreibend und zeitintensiv das Geschirr, falls Sie alles entfernen können, sauber zu kriegen. Zudem würden Sie einen Schwamm oder eine Bürste benötigen. Bei Heißwasser genügt es oftmals einfach den Teller ein paar Sekunden darunter zu halten und der Schmutz löst sich von alleine.

Welchen Einfluss hat die Wassermenge auf die Reinigungswirkung?

Viel zu oft wird gleichgesetzt, dass bei einer Reinigung eine geringe Wasserdurchflussmenge von einem Hochdruckreiniger automatisch eine hohe Wasserersparnis einhergeht. Dies stimmt leider nicht, denn je geringer die Wasserdurchflussmenge bei einem hohen Druck ist, desto kleiner sollte auch die Düse sein. Das Wasser zerstäubt nämlich nach dem Austreten der Düse rapide zu einem dünnen Wassernebel, welcher gar keine Reinigungskraft mehr entwickeln kann. Mittelmäßige Ergebnisse der Reinigungswirkung werden so nur in einem sehr geringen Abstand zwischen des Hochdruckreinigers bzw. der Düse und der zu reinigenden Fläche erreicht.

Somit erzielen Sie eine sehr geringfügige Flächenwirkung und automatisch multipliziert sich die Gesamtzeit, die Sie benötigen, um eine Fläche zu reinigen. Dies wiederum verursacht einen erhöhten Wasserverbrauch.

Eine größere Wasserdurchflussmenge erlaubt bei gleichem Druck den Gebrauch einer größeren Düse. Der Wasserstrahl bleibt somit länger geschlossen und teilt sich erst im Nachhinein in größere Tropfen, somit garantieren Sie eine größere Flächenwirkung bei gleichbleibender Aufprallkraft des Wassers. Am Ende verkürzt sich somit die Reinigungszeit immens.